News der Nord Reviewer Schleswig Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen bzgl. des Corona-Virus

Liebe Geocache-Owner,

auch das komplette Nord Reviewer Team hat beschlossen in den Bundesländern Schleswig Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen, aufgrund der derzeitigen Lage, bis auf Weiteres keine neuen Geocaches in zu veröffentlichen.

Wir unterstützen damit die von den Landesregierungen dem Senat beschlossenen und empfohlenen Maßnahmen, die Verbreitung des Corona-Virus zeitlich und räumlich zu verlangsamen, um die Belastung für das Gesundheitswesen zu reduzieren und die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Eure eingereichten Listings sind nicht verloren – wir werden diese bearbeiten und sofern diese dann veröffentlicht werden könnten für weitere Bearbeitungen sperren. Wir werden die Lage weiterhin beobachten und bewerten. Wenn die Behörden ihre Maßnahmen aufheben, werden wir diese Geocaches dann veröffentlichen.

Bis dahin bitten wir euch um Geduld und um euer Verständnis. Bleibt gesund und helft mit, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Wir versuchen betreffende Internetseiten unter https://wiki.groundspeak.com/display/GEO/Norddeutschland#Norddeutschland-EventsundCorona/COVID19 auf dem Laufenden zu halten.

13 Kommentare

  • Vielleicht überzeugt ihr die Reviewer in Thüringen auch davon.

  • Ich habe am vergangengen Freitag meine kompletten Caches “bis auf weiteres” deaktiviert* und mit dem Hinweis versehen, die Lage Ende April erneut bewerten zu wollen.

    Darunter befinden sich auch einige Caches, die bereits seit November in der Winterpause sind und eigentlich in Kürze wieder an den Start gehen sollten.

    Mich würde nun interessieren, ob die Reviewer in solchen Fällen der besonderen Situation Rechnung tragen und auch eine längere “als allgemein üblich” Deaktivierung akzeptieren (selbst wenn es am Ende vielleicht sogar ein halbes Jahr werden sollte) oder ob die Guidelines, wenn auch unverständlicherweise, Vorrang haben.

    *) Einige Cacher aus der Region sind am Wochenende meinem Beispiel gefolgt und haben ihre Caches ebenfalls (“vorübergehend”, “bis Mitte Mai”, “bis auf weiteres”) aus dem Spiel genommen.

  • Liebe Reviewer, völlig klar, warum diese Maßnahme in Bezug auf Events notwendig ist (Stichwort Kontaktsperre), aber während ihr als Begründung anführt, daß ihr „…die von den Landesregierungen dem Senat beschlossenen und empfohlenen Maßnahmen…“ unterstützen wollt, ist mir nicht ganz klar, inwieweit dies auch auf physische Caches zutrifft. Schliesslich gibt es ja ausdrücklich keine Ausgangssperre (jedenfalls in Norddeutschland), und von anderen Regionen, die von Corona besonders betroffen sind (z.B. New York / USA) ist mir bekannt, dass dort eher dazu aufgefordert wird, die Wohnung zu verlassen (möglichst alleine / als Familie), um sich in den Natur zu erholen. Könntet ihr möglicherweise näher erläutern, warum ihr diese Maßnahme in Bezug auf physische Caches für erforderlich haltet / warum ihr euch dazu entschieden habt? Danke, Grüße

  • Kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Wir haben eine Kontaktsperre und keine Ausgangssperre und Rausgehen wird angeraten. Gerade jetzt wäre Geocaching eine schöne Alternative zum häuslichen Rumsitzen. Schließlich ist Geocaching kein Teamsport. Die meisten Cacher, die ich kenne, sind eh allein unterwegs.

    Und falls man sich mal vor Ort trifft, kann man auch Abstand halten und warten, bis der andere mit dem Loggen fertig ist.

    Ich sehe das Problem nicht und finde es sehr schade.

  • Habe wenig Verständnis für diese Entscheidung. Man nimmt nun die letzte Möglichkeit (mit unseren Kindern) an die “frische Luft” zu gehen und etwas zu erleben. Zumal es dafür ausdrücklich kein Verbot gibt.
    Habe auch noch nie eine “Geocaching-Gruppe” gesehen. Und die Abstandsregel wird ja gerade beim Geocaching “gelebt”.

    Und wäre man konsequent, müsste mann eigentlich alle Geocacaches sperren……

  • Martina Schröder

    Bei allem Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen finde ich es doch etwas überzogen, Caches zu sperren, um der Ausbreitung von Corona entgegenzuwirken. Ich persönlich bin sehr froh, ab und zu der häuslichen Enge zu entkommen und in Gedanken an einen erfolgreichen Log mit dem Rad durch die Gegend zu fahren. Der Abstand zu anderen ist gewahrt, meiner Gesundheit ist gutes getan, somit die Abwehr gestärkt. Eine Übertragung durch die Caches ist extrem unwahrscheinlich. Ich denke, solange es keine Ausgangssperre gibt, sollte Geocaching möglich sein und bleiben.

  • Martina Schröder

    Bei allem Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen finde ich es doch etwas überzogen, Caches zu sperren, um der Ausbreitung von Corona entgegenzuwirken. Ich persönlich bin sehr froh, ab und zu der häuslichen Enge zu entkommen und in Gedanken an einen erfolgreichen Log ( und nicht ausschließlich mit Corona beschäftigt) mit dem Rad durch die Gegend zu fahren. Der Abstand zu anderen ist gewahrt, meiner Gesundheit ist gutes getan, somit die Abwehr gestärkt. Eine Übertragung durch die Caches ist extrem unwahrscheinlich. Ich denke, solange es keine Ausgangssperre gibt, sollte Geocaching möglich sein und bleiben. Wir brauchen auch Ablenkung neben all den Informationen und schlechten Nachrichten.

  • Ich kann mich da den vorherigen Kommentaren nur anschließen. Ich halte es für kontraproduktiv, keine neuen Caches mehr zu veröffentlichen. Im Gegenteil! Wir haben absichtlich ein Vorhaben verwirklicht und wollten einen Cache in der herausfordernden Corona-Zeit veröffentlichen. Natürlich müssen wir alle die Kontaktsperre einhalten und uns vorsichtig und umsichtig verhalten. Aber gerade in diesen Zeiten ist es für Singles, denen die Decke auf den Kopf fällt oder Familien, die sich auf den Wecker gehen, eine wunderbare Möglichkeit sich draußen an der frischen Luft zu bewegen. Ich beobachte auch aktuell, dass bei uns in der Umgebung verstärkt neue Cacher dazu kommen und die freie Zeit sinnvoll nutzen. Dabei warten die Menschen rücksichtsvoll und mit großem Abstand aufeinander. Bitte überdenkt eure Entscheidung und weißt stattdessen nochmal auf die besonderen Vorsichtsmaßnahmen hin!

  • Tolle Entscheidung! Es gibt genug Bestandscaches, die man angehen könnte. Oder man bleibt tatsächlich einfach mal daheim oder geht “nur” spazieren, mal ganz ohne Dosen zu suchen. Es gibt wirklich Wichtigeres momentan als Caches zu suchen.
    Zu neuen Caches würden wahrscheinlich zu viele Leute raus rennen; insofern ist eure Entscheidung sehr nachvollziehbar und verantwortungsvoll.

    Bitte behaltet die Regelung den ganzen April bei, dann hören auch endlich die gefakten Monats-FTF-Strähnen auf…

  • Bekommen zahlende Premium Abo Mitglieder eine Rückerstattung bzw. eine kostenlose Verlängerung der Mitgliedschaft?

  • Bei Events und CTOs halte ich die Maßnahmen für sinnvoll, bei Neuveröffentlichungen verstehe ich es nicht, halte es aber auch nicht für dramatisch.
    Es gibt genügend Bestandscaches und hier kann jeder Selbstverantwortlich an die frische Luft. Was sinnvoll ist und auch keinen stört oder gefährdet, wenn die bekannten Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.
    An der Dose sind weitere Vorsichtsmaßnahmen bzgl. der Hygiene einzuhalten.

    Zusammenfassend unterstützte ich das aktuelle Vorgehen jedoch. Wer raus möchte kann dies weiterhin, es werden ja „nur“ keine neuen Caches freigeschaltet.

    Bleibt gesund, handelt eigenverantwortlich und habt Spaß in der Natur!

  • “Zu neuen Caches würden wahrscheinlich zu viele Leute raus rennen;”

    Es gäbe hierfür eine einfachere Lösung, als einfach pauschal keine Caches mehr zu veröffentlichen: Und zwar keine Publish-Mails mehr zu verschicken…

    • Die süchtigen Cacher würden mehrfach am Tag ihre GC Karte prüfen und dann zum Cache fahren. Keine Publish Mails zu versenden, bringt nichts…

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