News der Reviewer Nordrhein-Westfalen bzgl. des Corona-Virus

Liebe Geocache-Owner,

 

wir Reviewer für Nordrhein-Westfalen haben uns aufgrund der derzeitigen Lage dazu entschlossen, bis auf Weiteres keine neuen Geocaches in NRW zu veröffentlichen.

Wir unterstützen damit die von der Landesregierung NRW beschlossenen und empfohlenen Maßnahmen, die Verbreitung des Corona-Virus zeitlich und räumlich zu verlangsamen, um die Belastung für das Gesundheitswesen zu reduzieren und die medizinische Versorgung sicherzustellen.

 

Eure eingereichten Listings sind nicht verloren – wir deaktivieren sie hiermit nur bis auf Weiteres. Wir werden die Lage weiterhin beobachten und bewerten. Wenn die Behörden ihre Maßnahmen aufheben, beginnen wir selbstverständlich wieder mit dem Review und den Veröffentlichungen neuer Geocaches. Bis dahin bitten wir euch um Geduld und um euer Verständnis. Bleibt gesund und helft mit, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

 

Aktuelle Informationen könnt ihr hier abrufen:
Webseite der deutschen Geocaching.com-Reviewer: www.gc-reviewer.de
Regionales Geocaching.com-Wiki für NRW: https://wiki.groundspeak.com/display/GEO/Nordrhein-Westfalen

 

Aktuelle Informationen des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW findet ihr hier: https://www.mags.nrw/

 

Viele Grüße,
Eure Reviewer für Nordrhein-Westfalen

14 Kommentare

  • Hallo Reviewer,
    ihr habt ja im Team einen Genetikerbiologen der sich aus kennt.Ich würde gerne mal wissen,wie gross das Risiko wirklich im Wald ist ,Corona zu kriegen. Da müsste man soch ganz sicher sein vor Vieren. Solange man alleine Cachen ist.Und was nutzt es , keine neuen Caches zu veröffentlichen ? Ist es wegen dem FTF Gedrängel ? Wäre es nicht gut wenn die Leute in der Natur Cachen die Politiker sagen geht raus aber alleine ,Sport ist ausdrücklich erlaubt nur eben nur zu zweit.Kann man sich an einem Cache anstecken ich meine keiner geht mit den Händen ins GEischt wenn er cachen ist und wie lange lebt ein Vierus draussen ? Ein paar mehr Detail Infos währen grossartig!!!
    Michael

  • Gegen das FTF-Gedrängel würde es ja schon reichen, einfach keine Publish-Mails mehr zu verschicken.

    Man darf zwar noch rausgehen, aber nur noch alleine bzw. in sehr kleinen Gruppen, von daher sehe ich das nicht wirklich als Argument, keine Caches mehr zu veröffentlichen.

  • Die direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen, also sollten auch Geocacher Abstand voneinander halten.

    Ob man sich an einem kürzlich besuchten Geocache bzw. dem Logbuch darin anstecken kann, wissen vermutlich selbst die Virologen nicht. Einfach weil man insgesamt noch zu wenig über das Virus weiß. Wer auf die Suche geht, sollte aber in jedem Fall peinlich auf die Hygiene achten. Also z.B. Einweghandschuhe und Handdesinfektionsmittel (bzw. entsprechende Tücher) benutzen und sich zuhause sofort sehr gründlich die Hände waschen.

    Die Publish-Mails werden automatisch erzeugt, Reviewer haben keinen Einfluss darauf. Ein Abstellen diese Mails würde auch nichts bringen, da dann eben die anderen Möglichkeiten genutzt werden um sich über neue Caches zu informieren.

  • Bei den Kommentaren hier bin ich echt fassungslos. So ernst wie jetzt war es noch nie. Unfassbar wie egoistisch die Leute aggieren, weil sie sich ( auch die Cacher) mal einschränken müssen, um Leben zu retten und zu verhindern, dass sich das Virus ausbreitet und sich die Risikogruppen infizieren. Auf Plastik(dosen) hält sich der Virus 72 Stunden lang. Von daher ist es sehr sinnvoll keine neuen Caches zu publishen, wo dann gerade in den ersten Tagen viel Publikum einfällt. Danke dafür. Tut mir sehr leid, dass ihr Euch nun das Gejammer von den unbelehrbaren Idioten anhören musst, weil ihr alle Massnahmen ergreift die wichtig und sinnvoll sind.

    • Na dann denk mal lieber nicht daran, was sonst noch so an Caches haften oder kleben könnte, dann würdest du vielleicht noch fassungsloser sein oder gleich mit dem Cachen aufhören.

  • Ich hoffe die Geoawares sind davon ausgenommen, bei Earthcaches sehe ich keine Übertragungsmöglichkeiten!

  • Da auch die reviewer nun mehr Zeit haben, könnten die eingereichten Listings doch zumindest reviewed werden – wenn auch noch nicht gepublished. So könnten bei Fehlern die einer noch vituell nacharbeiten. Nach dem okay sperrt der Reviewed dann den Cache, bis er gepublished werden kann. Ansonsten fällt die gesamte Arbeit für die Reviever für zig Caches auf einmal an, wenn es irgendwann weitergehen kann.

  • Moin liebe CacherGemeinde,
    uns wurde in Aussicht gestellt, dass EarthCaches, die nicht in einem urbanen Bereich liegen, trotz der momentanen Situation bearbeitet und durchaus freigeschaltet werden können. Wir haben noch einen in der Pipeline und sollte auch bald erscheinen.

    Bleibt gesund.

    Bernd vom Team N51E06

  • Liebe Reviewer,

    ich habe grundsätzlich Verständnis für Eure Entscheidung, die in der letzten Woche getroffen wurde.

    Nun stehen aber mittlerweile die Kontaktregelungen in den Bundesländern fest, eine Ausgangssperre ist (zunächst) nicht verhängt. Folglich darf man unter Beachtung der entsprechenden Regelungen und Empfehlungen Cachen gehen.

    Denkt Ihr darüber nach, den Publish-Stop ab April zu lockern? Ihr wisst, dass die Jasmer-Challenge beim Geocaching einen gewissen Stellenwert hat. Wenn in NRW ab April nichts mehr gepublished wird, an anderer Stelle womöglich schon, kann sie m.E. ein ungewollter Sog dorthin entwickeln.

    Schöne Grüße und bleibt gesund,

    Dirk

    • Jasmer-Challenge? Die einzig wahre Herausforderung ist doch die Klopapier-Challenge. 😀

      Für die Jasmer-Challenge gäbe es ja auch die Möglichkeit, dass komplette Monate nicht gewertet werden, aber ich denke, wir haben momentan wirklich andere Herausforderungen.

      FTF-Gedrängel kann ich in meiner Region zwar nicht feststellen, aber Zurückhaltung ist sicher nicht verkehrt.

      Falls Groundspeak in nichts Besseres zu tun haben sollte, schlage ich einen temporären Sofa-Stayhome-Rätseltyp vor, den man nach Eingabe der korrekten Lösung bei Certitude o.ä. loggen darf.

      Ansonsten kann man für die Nachbarn einkaufen, Blut spenden, Rätsel lösen oder sich neue ausdenken. Langeweile sollten Cacher eigentlich nicht kennen.

  • Sorry, aber wenn Cachen wegen einer Übertragungsgefahr durch Logbücher verboten ist, habt ihr echt den Schuss nicht gehört.

    Klar kann jeder Reviewer sagen, dass er oder sie in der aktuellen Situation keinen Kopf für ehrenamtliches Engagement hat, aber grundsätzlich alle publishes zu stoppen ist einfach nur der Panik hinterherrennen.

    Jeder Cacher kann dem Kontaktverbot hier in NRW entsprechend Dosen suchen und sich entsprechend mit Handschuhen, Spray usw. schützen.

    Der vorauseilende Aktionismus nervt.

    Nebenbei: Kalendercaches,die wohl nachweislich Gruppen anziehen, weil sich schon lange Viererteams auf den Tag X freuen, bleiben offen. Wie kann das sein? Hat man Angst, es sich mit einer Besser-Ownern zu verschenken?

  • Guten Morgen!

    Da der April vor der Tür steht, will ich mich mal vorsichtig erkundigen, ob es Überlegungen gibt, Caches im April freizuschalten? Ich hatte bisher verstanden, dass die Sperre Events, CITOs u.dgl. bis zum 19.04.2020 betrifft.

    Schöne Grüße und bleibt gesund!

  • Hallo,

    bei jedem Einkauf / Tanken / öffnen des Briefkastens fasse ich irgendwelche Sachen an und bin dann für mich selbst verantwortlich meine Hände zu schützen / desinfizieren.
    Warum soll das für neue Dosen nicht gelten?
    Ich halte den Publish Stop für Aktionismus (Wir tun auch was…) der absolut nichts bringt.
    Ja, auch auf Kunststoff sind Virenanhaftungen Messbar, jedoch sind diese fast immer inaktiv und können zu keiner Infektion führen.
    Die meisten gehen weiter (Alleine oder mit Partner – und DAS ist Wichtig!!!) Cachen. Was bringen da einige verzögerte Publishs die aufs ganze gesehen im Promille Bereich liegen?

    Gibt es einen Plan wie lange der Stop dauern soll?

    Viele Grüße aus Wuppertal

    Martin

  • Ich finde die Reviewer Entscheidung gut, wir alle stecken zur Zeit in einer Lage die es noch nie gab und auch hoffentlich nicht nochmal geben wird. Deshalb sollte jeder Rücksicht nehmen. Egoismus scheint aber immer im Vordergrund zu stehen bei vielen. Kein Cacher is wohl bisher daran gestorben mal ne Zeitlang auf Geocaching zu verzichten. Auch wenn es manchmal schwer fällt, sollte doch die eigene Gesundheit und die der anderen im Vordergrund stehen.

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