Publish-Stopp in Bayern

Das bayrische Reviewerteam möchte euch die folgende Nachricht zusätzlich hier übermitteln:

Im bayerischen Reviewerteam haben wir entschlossen, Events bis einschließlich 30.11.2020 abzusagen und diese Listings zu archivieren. Weiterhin folgen wir nun ab dem 02.11.2020 den angekündigten Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung und werden vorerst keine neuen Caches mehr veröffentlichen. Diese Maßnahme gilt analog ebenfalls vorerst bis zum 30.11.2020. Näheres hierzu könnt ihr im bayerischen Wiki nachlesen.

Die Wikiseiten für die restlichen Bundesländer findet ihr hier.

28 Kommentare

  • Hallo,

    Habe eine Frage zum Thema Adventure Labs/Bonus.
    Können AL weiterhin veröffentlicht werden? Wie sieht es mit dem Bonus dazu aus?
    Bei unserem AL gibt es eine Frist für die Veröffentlichung bis Ende November.
    Gern würden wir dazu auch den Bonus zeitgleich veröffentlichen. Welches Vorgehen schlagen da die (bayrischen) Reviewer vor?

    Schon einmal Danke für die Auskunft – TFTA sozusagen 😉

    Grüße
    CF

    • bayerische Reviewer

      Hallo CF,

      die Veröffentlichung Deines Adventure Labs liegt nicht in der Verantwortung eines Reviewers. Aktueller Stand ist, dass Du als Owner selbst entscheiden musst, ob Du es in der jetztigen Zeit online stellen möchtest.

      Der Bonus allerdings ist jedoch von unserem derzeitigen Publishstopp, der mit dem Headquarter abgestimmt ist, betroffen, hier wird es auch keine Ausnahme geben, siehe unser bayerisches Wiki unter https://wiki.groundspeak.com/display/GEO/Geocaching+und+Corona#GeocachingundCorona-Red31.10.2020-KeineVer%C3%B6ffentlichungvonneuenGeocachesinkl.Events .

      Unseres Wissens nach gilt jedoch der 15.12.2020 als Fertigstellungsfrist für die Adventure Labs, und laut https://www.geocaching.com/sites/updates/de/ wird das Hauptquartier in den nächsten Monaten die Veränderungen überwachen, falls weitere Anpassung notwendig sein sollten

      Deswegen möchten wir Dir vorschlagen, Dich mit Deinem Anliegen über die Kontaktseite des Help Centers direkt an die zuständigen Kollegen von Groundspeak zu wenden und dort nachzufragen.

      Liebe Grüße
      die bayerischen Reviewer

      • ich habe die Begründung nicht verstanden. Der Aufenthalt an der frischen Luft ist gut für das Immunsystem- und zwar zu jeder Jahreszeit.

  • Und warum? Massen FTFler befürchtet? Events OK aber Geocaches? Und Adventure labs? Was ist mit denen? Sorry für Dosen kein Verständnis. Vor allem ohne Erklärung. Ob die Leute nun cachen gehen bei alten oder neuen Dosen?

    • @Dave:
      Ganz sicher will kein Reviewer uns Cachern vorschreiben, wie wir uns in dieser Pandemie verantwortungsvoll verhalten sollten. Aber ganz sicher handeln die Reviewer verantwortungsvoll, wenn sie in der derzeitigen Situation beschliessen, keine Caches und keine Events zu veröffentlichen. Ich denke, da müssen wir nicht drüber diskutieren.

      Ich wundere mich bloß, warum die Reviewer in anderen Bundesländern nicht ebenfalls das Publishing stoppen.

      • Das ist doch lächerlich, es werden bundeseinheitliche Regeln angestrebt, nur die bayrischen Reviewer meinen uns einen ganz besonderen Schutz zukommen lassen zu müssen? Es gibt ganz sicher andere viel wahrscheinlichere Möglichkeiten, sich mit Covid19 zu infizieren.

        Ich traue mich wetten, daß Geocacher das mit dem Abstand bei FTFs hinbekommen, ist da jemand anderer Ansicht? Bayern hält sich ja immer für was Besseres, sieht man ja am neuen König Markus Söder…

        • Warum dann nur in BAYERN und nicht überall. Scheinbar ist das Covid-19 Virus in Bayern ein anderes als in Sachsen, Thüringen oder sonst wo. Wenn ich beim FTF keinen Treffen will Treffe ich auch keinen oder schaffe es Abstand zu halten. Geocacher lösen schwere Rätsel somit sollten sie soviel Verstand haben Abstand zu halten, außerdem ist es in der Natur. Warum sollte man sonnst Räume Lüften. Aber manche denken halt wie Söder. Ja so Schaft man es das in andere Bundesländer gefahren wird und der Frust noch höher wird.

  • An alle Egomanen und Egozentriker unter euch,
    wo ist das Problem, das Veröffentlichen von Caches bis zum 1. Dezember hinauszuschieben? Geht dadurch unser schönes Hobby den Bach runter, wohl kaum. Ich halte es für sehr sinnvoll, dass unsere Reviewer Verantwortungsbewusstsein zeigen, und das Veröffentlichen erst einmal aussetzen. Es geht nicht um das “ich bin der Mittelpunkt der Welt”, sondern darum dass wir alle verantwortungsbewusst mit der durch Covid-19 verursachten schwierigen Situation umgehen. Wer das nicht versteht, sollte sich vielleicht einmal besser informieren…

    • Ja, damit geht unser Hobby den Bach runter!!!
      Denn das grenzt so langsam an Bevormundung. Halten uns die Reviewer für dumm? Ja, es sind schwierige Zeiten und ja, es ist wichtig SINNVOLLE Maßnahmen zu ergreifen. Aber was soll denn bitte das sein?
      Und vor allem, glauben denn die Reviewer, dass sich an dieser Situation etwas ändert und den nächsten Wochen und Monaten?
      Und was dann? Dieses Jahr keine Veröffentlichungen mehr? Im Januar, im Februar, im März, im April und im Mai keine??
      Ab Juni wird das Wetter wieder besser und wir können analog 2020 vielleicht wieder mit neuen Caches rechnen?

    • Verantwortungsbewusstsein fängt bei jedem Einzelnen an. Man sollte sich aber als verantwortungsbewusster Mensch die Frage stellen dürfen, ob ein Veröffentlichungsstopp wirklich angemessen und zielführend ist. Jede zielführende Maßnahme ist sinnvoll, aber wie zielführend ist es, keine neuen Caches zu veröffentlichen. Die hier oft zitierte FTF-Jagd, das ist das Verantwortungsbewusstsein eines jeden einzelnen Geocachers. Und wenn ich beim Cachen jemand anderen treffe, dann halte ich die AHA-Regeln ein, egal ob dies beim FTF ist oder ob ich der 100. Finder dieser Dose bin. Ich halte den Verweis auf die FTF-Jagd einhergehend mit dort aurtretenden massenhaften Verstößen gegen die Abstandsregeln für nicht zutreffend!

    • Die pauschale Diffamierung, bzw Beleidigung von Menschen, die die
      Dinge aus einer anderen Perspektive sehen ist einfach nicht hilfreich.

  • das ist aber nur rein Intern von euch -> Die GeoAwareDEler sind nicht davon betroffen oder?

  • Wie Bayern immer seine eigene Wurst braten muss….

  • Haben sich die bayerischen Reviewer mittlerweile auch schon entschieden, wie es nach der Verlängerung des lockdowns in Bayern mit dem publishing-lockdown weiter gehen soll?
    Wenn ich sehe, dass nur in Bayern keine neue Caches gepublished werden, muss ich mich langsam aber sicher fragen, ob diese Maßnahme noch erforderlich, verhältnismäßig und angemessen ist. Jede staatliche Maßnahme muss sich diesen Grundsatzfragen unterziehen und die bayerischen Reviewer treffen hier eine Entscheidung, die nach meinem Dafürhalten rein populistisch ist.
    Keine Frage, die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie sind sinnvoll und erforderlich. Diese stelle ich auch nicht grundsätzlich in Frage. Aber ein Stopp des Publishings mit den staatlichen Schutzmaßnahmen gleichzustellen, halte ich nicht für angemessen.
    Erforderlichkeit: wenn das publishen von neuen Caches erforderlich wäre, um der Verbreitung der Pandemie Einhalt zu gebieten, dann müsste man anstelle dessen das Hobby geocachen vorübergehend ganz verbieten. Es ist nirgendswo bewiesen, dass durch geocachen die Verbreitung der Pandemie verstärkt wird. Das Argument, dass sich bei der sogenannten FTF-Jagd Dutzende von Menschen am Cache treffen, ohne Einhaltung der Abstandsregeln und der Mund-Nasen-Bedeckung halte ich für nicht durchgreifend und als reine Schutzbehauptung.
    Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit: Man muss doch von den geocachern erwarten können, sofern sie die Corona-Regeln per se einhalten, dass sie das auch bei der FTF-Jagd, so sie denn überhaupt stattfindet, machen. Geocacher, die diese Regeln nicht einhalten, werden diese auch beim “normalen” cachen nicht einhalten, so wie dies leider auch viele Nicht-Geocacher machen. Also wäre ein Appell an alle Geocacher, sich bei der FTF-Jagd auch an die AHA-Regeln zu halten, ein milderes und gleichwirksames Mittel, um den Zweck, die Ausbreitung der Pandemie zu verhindern, zu erreichen.

    Aber ich denke nicht, dass man sich ernsthaft mit meinen Argumenten auseinander setzt. Die undifferenzierte Verbotskultur ist halt einfacher, insbesondere dort, wo keine gerichtliche Kontrolle stattfindet.

    • “…wo keine gerichtliche Kontrolle stattfindet” – das ist genau der Punkt, da hazt sich unsere feine Regierung ja auch gerade ‘freie Bahn zum Durchregieren’ geschaffen mit dem im Bundestag durchgewunkenen ‘Corona Ermächtigungsgesetz’ – damit haben sie eine rechtliche Grundlage für ihre Maßnahemn und somit braucht auch keiner mehr klagen. Also auf Reviewer: verschafft Euch doch auch so eine ‘Grundlage’ 😉

  • Damit wird nur bewirkt dass die cacher weitere Wege zurücklegen als bisher um u.U. auch in anderen Bundesländern Dosen zu suchen. Also die Reviewer erweisen sich und der community damit einen Bärendienst ohne Wirkung. Mal vorher drüber nachzudenken hätte sicher nicht geschadet…

  • Im Frühjahr (April/Mai) konnte ich den Publish-Stopp in Bayern gut nachvollziehen. Da hatten wir aber auch _Ausgangs_beschränkungen. Man hätte also Caches außerhalb der nahen Umgebung der eigenen Wohnung eh nicht legen oder suchen dürfen. Als es dann nach den Lockerungen ab Mitte Mai nur noch _Kontakt_beschränkungen gab, wurden prompt wieder Caches gepublisht.

    Seit Anfang November haben wir im Prinzip eine ähnliche Situation wie damals im Mai: Es gibt _Kontakt_beschränkungen, aber keine _Ausgangs_beschränkung. Warum man im Mai Caches gepublisht hat, jetzt aber nicht, erschließt sich mir deshalb nicht wirklich. V.a., weil es ja anscheinend nur ein Bayern einen Publish-Stopp gibt, während die Coronamaßnahmen in ganz Deutschland im Wesentlichen dieselben sind.

    Grüße aus München
    A.

    • Das ist doch alles ganz einfach: Die (bayrischen) Reviewer haben bei Publish Verbot keine Arbeit und keinen Stress mit den Leuten, die überhaupt noch Dosen verstecken. Ich frage mich sowieso warum man ‘freiwillig’ Reviewer wird…. muß man sich doch tatsächlich Stunden, Tage, Wochen mit Cachern rumschlagen, die irgendwas wollen und bekommt noch nicht einmal Geld dafür. Die Reviewer sorgen ohne Entlohnung für Ordnung und die Cacher geben Geld aus, damit wir alle Dosen suchen können und zahlen obendrauf noch die Mitgliedsgebühr, ein echt lukratives Geschäftsmodell. Die ‘armen’ Reviewer bekommen nichts für ihren nicht zu unterschätzenden Aufwand, also warum sollten sie sich nicht ein bisschen Arbeit sparen ?! Ich verstehe das schon 🙂

  • Liebe bayerische Reviewer, ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen und hoffen daß ihr ab Dezember wieder Caches veröffentlicht. Denn wenn es nach dem bayerischen König geht und ihr euch an seine Verordnungen haltet, wird es in Bayern auch bis ins nächste Jahr keine neuen Caches mehr geben. Ich glaub nicht, daß es die staatlichen Stellen irgendwie interessiert, ob wir nun an der frischen Luft sind um alte oder neue Caches suchen und uns dort gewollt oder zufällig vereinzelt treffen.
    Laut Wiki habt ihr euch entschloßen, keine neuen Caches zu veröffentlichen um Ansammlungen zu vermeiden. Wir wissen doch mittlerweile alle, daß wir uns daran halten sollen und daß mit entsprechendem Abstand und Masken auch tun. Auch gibt es wie A. erwähnt hat, keine Ausgangs-Beschränkungen wie im Frühjahr.
    Labcaches dürfen wir übrigens weiterhin veröffentlichen, die sind doch auch nicht anders und locken raus um neues zu erleben.
    Ich glaub auch daß ihr mit dieser eher zu gewissenhaft deutschen Deutung der Erlässe, einige Cache-Owner eher verärgert und somit deren vielleicht geplanten Caches gar nicht mehr erscheinen. Das wäre ebenso schade und nicht förderlich für dieses schöne Hobby.
    Wenn ihr die Caches über die Regionen und zeitlich unterschiedlich veröffentlicht, dann verteilt sich das ganze doch auch Besucher-technisch.
    Ihr macht euch eigentlich selbst mehr Arbeit und Stress, wenn ihr alle sich ansammelnden neuen Caches erst irgendwann wieder in einem Abwasch bearbeiten müsst.
    Macht es euch doch einfach und veröffentlicht die Caches so wie bisher und wie es eure Kollegen in den anderen Bundesländern machen.
    Nebenbei möchte ich euch an dieser Stelle mal für eure ehrenamtliche und zeitintensive Unterstützung und manchmal komischen Anfragen unsererseit herzlich danken. 🙂
    Schöne Grüße aus München!

  • Ich kann mich allen vor kurzem hier veröffentlicht Kommentaren nur anschließen. Einfach unverständlich dieser Publish-Stop – Uwe hat ja sehr gut differenziert dargestellt.

  • Ich finde es erschreckend, dass hier grundlos mehrere Kommentare inklusive meinem, gelöscht wurden. Kritik wird gelöscht? Passt irgendwie.

    • Kommentare werden hier nicht gelöscht – sondern moderiert und sind erst nach vorheriger Freischaltung sichtbar.

    • Auch für die kontollierte ‘Freischaltung’ von Kommentaren hier gibt es eine schlüssige Erklärung: Man will nicht, daß Inhalt auf der Webseite erscheint, der auch den Rest der Geocacher (die sich noch zurück halten und ‘vorsichtig’ sind) von der Sinnlosigkeit des Publish Stops überzeugt wird.

      Es weiß ja auch (fast) keiner, daß die Definition für eine Pandemie in/von der WHO vor einigen Jahren ‘angepaßt’ wurde. Hätte die WHO die Grenze damals nicht herab gesetzt, dann hätten wir jetzt gar keine ‘Pandemie’, sondern lediglich eine Epedemie, aber das soll ja keiner wissen und deshalb ist das auch nirgendwo Thema…

      Also liebe Reviewer, so gut ihr es auch (mit uns?) meint, bitte denkt nochmal drüber nach, ob es wirklich sinnvoll und erforderlich ist, daß wir wegen der Pandemie auch noch auf neue Dosen in unserer Heimzone verzichten müssen, so viele FTF Jäger gibt es nun auch wieder nicht.

  • Wenn alle Frisöre zu haben, schneiden sich die Leute selber die Haare. Wenn die Frisöre wieder aufmachen dürfen, gehen manche wieder hin, andere haben’s inzwischen selber gelernt und brauchen den Frisör gar nicht mehr.
    Ich mein ja nur… bei uns im Landkreis boomt derzeit OC!

  • Ich stelle fest:
    In ganz Deutschland AUSSER Bayern, in Österreich und der Schweiz (um nur einige Länder zu nennen) werden Caches freigeschalten.
    Frage: Auf welcher Grundlage steht der bayerische Alleinweg? Gibt es ein von MP M. Söder unterschriebenes Papier, welches EXPLIZIT Publishing von Geocaches verbietet? Wenn nein, dann sehe ich es als grobe Anmaßung und Bevormundung der bayerischen Reviewer uns „gemeinem Cachervolk“ gegenüber, die (die Reviewer) hier weit ihre Kompetenzen überschreiten.
    Ich bitte daher die bayer. Reviewer, sofort das Publish-Stop zu beenden, denn der Unsinn dieser Maßnahme, keine Caches u. a. wegen des FTF-Runs freizuschalten ist derart hanebüchen, dass man durchaus die Ernsthaftigkeit der Entscheidungen bayer. (und nicht nur die) Reviewer in Zweifel ziehen kann.
    Darüber hinaus bitte ich hier um eine Stellungnahme eines hier auf dieser Plattform aktiven Reviewer.
    Dankeschön und allseits happy hunting!

  • Frage an den GC-Reviewer:
    Wann werden denn Kommentare freigeschalten? Im deinem Kommentar von JR vom 4.12.2020 werden Kommentare nicht gelöscht, sondern moderiert. Mein Kommentar ist nun auch schon älter als 17 Stunden und immer noch nicht zu sehen. Ich habe kein Problem, wenn das grundsätzlich längere Zeit in Anspruch nimmt, meinetwegen auch mehrere Tage, aber dann sollte das auch irgendwo stehen. Sonst erhärtet sich der Verdacht, dass hier nicht nur “moderiert” wird!

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